Unter dem Eindruck der sog. Coronakrise ist nichts mehr, wie es vorher war.

An keinem von uns wird diese Krise ohne gewisse Auswirkungen vorbeigehen. Niemand kann vorhersagen, wie verändert unser tägliches, privates wie berufliches Leben danach aussehen wird. Aber die Rahmenbedingungen werden zumindest teilweise andere sein. Ein Zurück zum Zustand vor dieser Krise wird es vermutlich so schnell nicht geben. Niemand kann mit Sicherheit irgend etwas vorhersagen oder ausschließen.

Wir können es nicht beeinflussen, müssen aber gleichwohl Sorge dafür tragen, dass wir selbst, unsere Familien und auch unser Verein mit seinem Tierheim zukünftige Herausforderungen und Aufgaben bewältigen können.

Wir wissen zu dieser Stunde nicht, ob wir unsere Pläne umsetzen können, wir wissen nicht, ob es uns gelingt, bei anhaltender Krise und möglichen erheblichen gesellschaftspolitischen Verwerfungen, zukünftig das umzusetzen, was wir uns heute vorgenommen haben.

Doch wenn man aus der Geschichte etwas lernen kann, dann, dass es immer einen Weg gibt, es immer weitergeht, sofern hierzu die Möglichkeit besteht.

Aus diesem Grund möchte ich heute alle bitten, ohne die persönlichen Sorgen und Belange zu vernachlässigen, dem Tierschutzgedanken im allgemeinen und dem Tierheim im besonderen verbunden zu bleiben.

Unser Tierheimteam wird seine Arbeit für die Tiere weiterhin engagiert bewältigen. Der Verein wird, solange es immer möglich ist, die Arbeitsplätze erhalten, so dass sich unser Personal vorerst keine Sorgen machen muss, und unsere Tiere weiterhin qualifiziert betreut und versorgt werden können. Dem Tierheimteam gebührt, ebenso wie den vielen Menschen in anderen Betreuungseinrichtungen, großer Dank.

Ich danke ebenso unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die uns und unseren Schützlingen auch in schwierigen Zeiten zur Seite stehen. Ihre Hilfe ist gerade in einer schweren Krisenzeit besonders wertvoll. Unseren Helferinnen und Helfern sage ich von ganzem Herzen Danke.

Auch die Mitglieder unseres Vereinsausschusses und unseres Vorstandes sind besonders gefordert, mit aller Kraft die Voraussetzungen zu erhalten, dass der Tierheimbetrieb ordnungsgemäß weitergeführt werden kann. Auch hier danke ich allen, die mir zur Seite stehen.

Ich appelliere an die verantwortlichen Politiker in den Kommunen, beim Landkreis und darüber hinaus, bei allen Sorgen und Problemen von Menschen, die Hilfe für den Einsatz für unsere Tiere nicht zu vernachlässigen und danke für die entsprechende Einstellung.

Ich appelliere an unsere Medien, vor allem unsere Kreispresse, über all die menschlichen Nöte und Schicksale, die Nöte des lokalen Tierschutzes und des Tierheims ebenfalls im Auge und im öffentlichen Bewußtsein zu behalten und danke für die Umsetzung.

Und ich appelliere an alle Menschen, auch in Krisenzeiten, trotz persönlicher Behinderung, Einschränkung, Verzichte, ihr Herz für den Tierschutz und und die Tiere in unserem Tierheim nicht zu verschließen und bedanke mich dafür, dass sie uns nicht vergessen.

Und so danke ich allen, die neben mitmenschlicher Solidarität, die jetzt in hohem Maße gefragt ist, auch dem Tierschutz gegenüber Solidarität walten lassen.

Dr. G. Wiebusch, 1. Vorsitzender Tierschutzverein Zollernalbkreis e.V.

Mitgliedschaften

Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Baden-Württemberg