Am 21.-23.9. war die Jugendgruppe wieder beim Landesjugendtreffen Baden-Württemberg. Diesmal in Konstanz. Wir hatten wie immer ein volles Programm, wobei der Spaßfaktor aber nicht zu kurz kam. Freitag Anreise mit einchecken und Abendbrot in der Jugendherberge. Anschließend Vortrag von Mitarbeitern über das Unternehmen Sea Life. Samstag besuchten wir erst eine „Bachschule“. Hier erklärte uns eine Biologin, welche Vielfalt von Lebewesen in einer kleinen Wasserschüssel vorhanden sind. Danach konnten wir das Erlernte noch spielerisch vertiefen. Es folgte der Besuch von Sea Life. Ein Fragebogen sollte mit den vorhandenen Informationen ausgearbeitet werden. Zu bewundern waren eine Menge von Fischen, Pinguine und Seesterne.

Für unser wichtiges „Eisessen“ hatten wir leider nur eine Stunde zur Verfügung.

Abends der Workshop sollte herausfinden: „Sea Life = was ist gut – was geht – was ist schlecht?“ Nach dem Auschecken ging es Sonntag ins Tierheim Konstanz. Hier fanden eine Tierheimbesichtigung, diverse Spielrunden und ein Vortrag über Müllvermeidung statt. Um 14.00 Uhr ab nach Hause. Fazit: ein gelungenes Wochenende

Die nächste Gruppenstunde sollte am 27.10. sein. Da wir aber wieder einen Infostand am verkaufsoffenen Sonntag in Balingen vor dem Köllezoo am 21.10. belegen, entfällt die Gruppenstunde. Am 24.11. ist dann wieder Hundekekse verpacken angesagt.

Es haben sich einige Interessenten für die Teilnahme in der Jugendgruppe gemeldet. Ich werde am 27.10. um 14.00 Uhr im Tierheim sein, um die nötigen Informationen für einen Beitritt auszugeben. Wir werden dann auch einen Rundgang durchs Tierheim machen.

Für den Weihnachtsmarkt 2018 in Balingen könnten wir noch einige „Hundekeksebäcker“  gebrauchen. Wer helfen möchte erhält Informationen (Rezept, Termine) unter hhoelter@web.de.

Mit tierischem Gruß

Heinz

 

Macht´s gut!

Der ein oder andere von Ihnen kennt mich vielleicht persönlich. Seit 3 Jahren gehöre ich zum Team vom Tierheim Tailfingen und Mitte des letzten Jahres habe ich dann die Leitung übernommen.

Der Plan war eigentlich noch eine lange Zeit im Tierheim zu bleiben, aber manchmal kommt es einfach anders. Nach nun fast 2 Jahren Fernbeziehung haben mein Lebensgefährte und ich uns für eine gemeinsame Zukunft in seiner Heimat Rheinland-Pfalz entschieden. Diese Entscheidung habe ich mir natürlich nicht leicht gemacht, denn mein Herz hängt sehr am Tierheim und vor allen Dingen seinen Bewohnern sowie meinen Kolleginnen.

Ich freue mich, dass wir nach langer Suche ab August eine liebenswerte ausgebildete Tierpflegerin für uns gewinnen konnten und auch Lena Wissmann ist seit Juni aus der Elternzeit wieder zurück im Team. So kann ich wenigstens mit einem etwas ruhigeren Gewissen Ende August in meinen neuen Lebensabschnitt starten. Ein schwieriges Jahr liegt hinter uns, dass uns als Team noch mehr zusammen geschweißt hat. Ich bedanke mich besonders bei Andrea und Leni, die mich auch in dieser Zeit ertragen haben – ich werde euch sehr vermissen. In meiner Zeit als Tierpflegerin durfte ich unfassbar viele tolle Menschen und Tiere kennen lernen und konnte viel dazu lernen. Viele der schönen und auch unschönen Eindrücke, die ich hier erlebt habe, haben mich stark geprägt und machen einen großen Teil von mir aus. Die Entscheidung im Tierheim Tailfingen zu arbeiten, war eine der Besten, die ich je getroffen habe.

Es gibt einige wichtige Menschen, von denen ich mich hier verabschieden möchte: Günter (ein großartiger, witziger und niedlich verplanter Chef), Wolfgang (unser „Mädchen“ für alles), Nadine, Lena, Karin, Andrea, Leni, Angie, Sandra und Tanja – mit denen ich hier in einem super Team gearbeitet habe. Und auch ein paar besondere Ehrenamtliche, die nicht nur immer für unsere Tiere sondern auch für uns da sind: Diana, Elke, Chantal, Heinz, Anke, Katharina und unsere Katzenmädels: Ingrid, Gaby, Ina, Sylvie, Jana und Caro. Jeden einzeln auf zu zählen, würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen. Vielen lieben Dank an alle! Ich werde das alles hier riesig vermissen. Allen Tieren wünsche ich ein wunderschönes Zuhause. Es werden wohl noch einige Tränchen fließen, wenn ich mich dann persönlich bei allen verabschieden muss.

Ihr bleibt auch zukünftig alle in meinem Herzen – Eure Cindy

alter Puppenherd, elektrisch

 

Puppen Buggy

 

Hundebuggy für kleine Hunde

WIR BRAUCHEN HILFE FÜR EIN ZWEITES FLOHMARKTTEAM

Das Problem : mehr Spender als Kunden , begrenzte Aufnahmekapazität

Während viele Menschen Sachen für den Flohmarkt bringen, sind die Aufnahmekapazitäten leider recht begrenzt.

Da es keine weiteren Lagermöglichkeiten gibt, können Kerstin Bizer und ihre Helferinnen deshalb viele Dinge nicht annehmen, weil schlicht und einfach kein Platz dafür ist.

Bei der im Verkaufsraum herrschenden Enge übersieht man auch so manches, was dann vielleicht ein Ladenhüter wird.

Das Flohmarkt-team könnte wesentlich mehr verkaufen, wenn mehr Platz vorhanden wäre und mehr Menschen erreicht werden könnten.

Die Lösung: ein Stand auf dem Balinger Flohmarkt

In Balingen findet an vielen Samstagen ein Flohmarkt statt, der immer sehr gut besucht ist. Viele Menschen kaufen dort ihren gesamten Hausrat, Spielzeug für ihre Kinder und Bekleidung. Mit einem Stand auf dem Balinger Flohmarkt könnten wir viele neue Kunden gewinnen – Menschen, die sich normalerweise nie ins Tierheim verirren. Kerstin und ihr

Team könnten dann auch mehr Spenden annehmen.

Da ich seit meiner Pensionierung viel Zeit habe, möchte ich das Tierheim durch einen regelmäßigen Flohmarktstand in Balingen unterstützen.

Aber alleine und ohne Ausrüstung kann ich das nicht tun.

Langfristiges Projekt: der Rosenmarkt in Rosenfeld

Dieser Markt findet immer im Juni statt, meist eine Woche nach dem Tag der offenen Tür im Tierheim. Die Besucher kommen von weit her und schauen nicht auf jeden Cent. Durch einen Stand auf dem Rosenmarkt, ließe sich einiges Geld für das Tierheim machen.

Mit all den Blumentöpfen, Vasen , Garten- und Kochbüchern , schönen Deko- Artikeln und vielen Pflanzen, die ich aus meinem großen Garten entnehmen könnte, könnte man ein attraktives Angebot zusammenstellen.

Aber auch das kann ich nicht alleine stemmen.

Dringend benötigt: Helfer(innen) und Ausrüstung

Gebraucht werden:

  • Helfer(innen) für beide Märkte
  • Klapptische in verschiedenen Höhen, evtl leichte Regale, zusammenklappbare Biertische und Bänke
  • Decken für die Tische
  • ein Pavilion
  • eine Kasse

KONTAKT: Gabi Pfister

Tel 07428/2580 ( lange klingeln lassen) / pfister.rosenfeld@t-online.de

In diesem Jahr veranstalten wir unseren Tag der offenen Tür im Tailfinger Schalkental am Sonntag, den 17. Juni 2018. An diesem Tag wird unser Tierheim von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet sein.

Neben der Besichtigung der Tierheimanlage (ausgenommen den Quarantänebereichen und dem Innenraum des Hundetraktes) bieten wir zusätzlich an:

großer Flohmarkt / umfangreicher Bücherflohmarkt / Tombola / Kindermalwettbewerb / Handarbeiten / Informationsstände

Für das leibliche Wohl ist gesorgt mit: 

Feinem vom Grill / Pommes / reichhaltigem Salatbuffet / Kaffe, Tee und Kuchen / Cocktailbar (alkoholfrei) der Jugendgruppe

Dringend benötigen wir noch:

Kuchenspenden mit Zutatenliste (z.B.: Weizenmehl, Eier, Milch, Haselnüsse), Mengenangaben sind nicht erforderlich.

Salate mit Zutatenliste (keine Mengenangaben),

Aus organisatorischen Gründen bitte ab sofort mit dem Tierheim absprechen.

Abgabetermine für Kuchen und Salate: Samstag 14 – 18 Uhr sowie Sonntag von 7 – 9 Uhr

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass Kuchen und Salate nur zu den Abgabeterminen ins Tierheim gebracht werden können. Da alle Lebensmittel der Kenntlichmachung von Zusatzstoffen und Allergenen unterliegen, brauchen unsere Mitarbeiter vor Beginn der Veranstaltung noch genügend Zeit zur Kennzeichnung der einzelnen Kuchen und Salate.

Wir freuen uns über reges Interesse an unserer Arbeit und laden Sie ganz herzlich auf den 17.06.2018 in unser Tierheim zum Tag der offenen Tür ein.

 

Name: Bibi, Baxter und Feivel

Rasse: Europäisch Kurzhaar

Alter: geb. April 2017

Geschlecht: 1x weiblich, 2x männlich, kastriert

Eigenschaften: Unser Tigertrio sitzt schon sehr lange bei uns im Tierheim. Da sie zunächst sehr schüchtern sind, werden sie oft nicht wahrgenommen. Sie werden entweder paarweise oder als Zweitkatze in ein Zuhause mit Freigang vermittelt.

 

Ein Update von unserem Dreier-Gespann:

Die drei waren seit Juli letzten Jahres bei uns und haben schwer Vertrauen zu den Menschen gefasst. Ende März durften Baxter und Feivel zusammen in ein schönes Zuhause umziehen. Unsere schüchterne Bibi hat dann Mitte April auch endlich ihr Traumheim gefunden und wir möchten die tollen Bilder gerne mit euch teilen. 

 

Bibi hat sich immer nur versteckt und sich nur von wenigen „Katzenschmusern“ streicheln lassen. Dann sind ihr Bruder Baxter und der gemeinsame Kumpel Feivel ausgezogen. Damit Bibi nicht alleine ist, durfte die Mensche bezogene sehr verschmuste Tilly zu ihr ins Zimmer. Die beiden haben sich relativ schnell angefreundet und plötzlich hat auch Bibi morgens an der Tür auf ihr Futter gewartet. Sie ist uns um die Beine gestrichen und hat sogar Streicheleinheiten gefordert. Ihre neuen „Dosenöffner“ haben sich ganz viel Zeit für die hübsche Tigerdame genommen. Sie durfte sogar in ihr ihr eigenes Katzenzimmer ziehen und von dort aus erkundet sie ganz langsam ihr neues Heim und auch ihre Mitbewohnerin Xenia gewöhnt sich so langsam an die zweite Fellnase. Wir freuen uns riesig über die großartigen Fortschritte. 

 

                                                                                   

Unser Tierheim in Tailfingen ist seit 1984 Vertragspartner von den meisten, und seit 2010 von allen Kommunen des Zollernalbkreises bezüglich der Aufnahme von Fundtieren. Auch bei Tierbeschlag-nahmungen und Verwahrungen helfen wir, so gut wir können. Diese Zusammenarbeit soll nach dem Tenor erster Behördengespräche auch zukünftig fortgesetzt werden.

Zu einem großen Problem wurde aber in den zurückliegenden Monaten das Verbringen von Fundtieren ins Tierheim, nachdem aus personellen Gründen sich sowohl die Polizei als auch wir insbesondere nachts und an Wochenenden dazu nicht mehr in der Lage sahen. Doch nun bewegt sich diesbezüglich etwas, steht eine Lösung des Problems in Aussicht, so dass dann eine schmerzliche Lücke wieder geschlossen werden kann.

In Kooperation mit unserem Tierheim wird der Tierrettungsdienst Zollernalbkreis der Familie Mandler, Grünbühlstr.14, 72355 Schömberg, Tierrettungsdienst-zak@gmx.de ab 01.05.2018 noch eingeschränkt, ab 01.10.2018 dann rund um die Uhr die zentrale Anlaufstelle für alle Fundtiermeldungen sein, sei es direkt, über das Tierheim, über das jeweilige Ordnungsamt oder in dessen Vertretung über die zuständige Polizeidienststelle.

Im Fundtierbereich gibt es dann endlich wieder die Möglichkeit einer einheitlichen, zentralen und nachvollziehbaren Regelung. Doppelstrukturen machen in diesem Bereich keinen Sinn und können auch nicht im eigentlichen Interesse aller Beteiligten sein.

Im Fall von verletzten Fundtieren bietet die Tierrettung Zollernalb neben der Zusammenarbeit mit einzelnen Tierarztpraxen im Kreis auch das notwendige Know how für die Erstversorgung bestimmter Verletzungen. Sofern nicht ein Klinikaufenthalt zwingend erforderlich ist, kann eine weitere notwendige tierärztliche Behandlung dann am Folgetag im Tierheim vorgenommen werden.

Die Tierrettung Zollernalb kann auch in Anspruch genommen werden bei allen Unfällen oder Unglücksfällen, bei denen Tiere involviert sind und (vorübergehend) versorgt werden müssen.

Mit dem Tierschutzverein Rottweil besteht seitens der Tierrettung eine solche Kooperation bereits, so dass hier zukünftig auch eine kreisübergreifende Struktur der Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung in Sachen Tierschutz angegangen werden kann.

Der Tierschutzverein Zollernalbkreis freut sich auf die Zusammenarbeit und hofft, dass sie im Interesse der Tiere und ihrer Besitzer zu einem erfolgreichen Modell und einem wichtigen Baustein für eine professionelle Tierschutzarbeit im Zollernalbkreis wird.

Update 08.04.2018

Unser Katzenopa Charly ist heute Nacht für immer eingeschlafen. Der kleine Kerl hat so tapfer gekämpft und wollte leben. Leider waren die Organe (besonders die Niere) durch die lange Zeit der Vernachlässigung wohl so stark geschädigt, dass er trotz starken Willens den Kampf verloren hat. Wir sind froh, dass der liebe Charly noch ein paar schöne Wochen in einem richtigen Zuhause verbringen durfte. Mach es gut kleiner Kämpfer!

 

Anfang Februar erhielten wir einen Anruf aus Hechingen. Ein völlig abgemagerter Kater suchte verzweifelt Unterschlupf bei einem jungen Paar. Ganz offensichtlich war er schon lange auf sich gestellt und mit den Kräften am Ende. Die Beiden zögerten zum Glück nicht und riefen bei uns an. Als wir die Transportbox öffneten, bot sich uns ein Bild des Jammers. Der arme Kater war nur noch Haut und Knochen, das Zahnfleisch entzündet und voller offener eiternder Wunden und er stank erbärmlich. Er konnte nicht mal mehr sein Mäulchen schließen, geschweige denn Nahrung zu sich nehmen. Hätte das Paar nicht genau richtig gehandelt, wäre er nach kurzer Zeit elendig verhungert. Doch Opa Charly, wie wir ihm genannt haben, ist ein Kämpfer. Erstmal wurde er mit Infusionen und Flüssignahrung einigermaßen stabilisiert. Dann musste er wohl oder übel dem Risiko einer Narkose ausgesetzt werden. Der Anblick der sich uns bot, war nichts für schwache Nerven. Ein Zahn kam uns schon entgegen, es gab jede Menge entzündetes oder abgestorbenes Gewebe um tiefe Gewebslöcher, der Unterkieferknochen lag blank und er hatte jede Menge dicken Zahnstein. Die größte Hürde war jedoch, die Narkose zu überstehen. Charly ging es danach richtig schlecht, denn seine beiden Nieren sind stark geschädigt, auch die Leber dürfte nicht mehr reibungslos arbeiten, so dass die „Entgiftung“ und Ausscheidung erheblich gestört war.

Wir hatten große Sorge, ob er sich wieder erholt. Die Kolleginnen, die gerade frei hatte, nahmen ihn im Wechsel mit zu sich nach Hause, um sich intensiv um ihm zu kümmern. Infusionen und homöopathische Ausleitung mussten verabreicht werden. Er wurde zunächst weiter zwangsernährt, da er noch immer nicht alleine fressen konnte. Er versuchte es immer wieder, das zeigte uns, dass er nicht bereit war aufzugeben. Also waren wir es auch nicht. Die Mühe zahlte sich aus. Schritt für Schritt ging es bergauf. Selbst den zweiten notwendigen Eingriff unter Narkose packte das zähe alte Kerlchen. Er schlich sich in die Herzen aller Mitarbeiter mir seinem Kampfgeist und seiner lieben und anhänglichen Art. Denn neben der notwendigen Versorgung standen ganz viele Schmuseeinheiten an erster Stelle. Sobald man sich zu ihm setzte, kringelte sich Charly schnurrend auf dem Schoß zusammen und genoss sichtlich die Zuwendung. Bald nach dem zweiten Eingriff konnte er endlich wieder selbstständig essen. Doch wie es sich für eine richtige Katze gehört, ist man natürlich sehr mäkelig und wählerisch. Nicht jedes Essen ist gut genug, da kann man noch so Hunger haben. Nach einigen Versuchen stellte sich heraus, dass Thunfisch beim Opi hoch im Kurs steht. Da konnte man sogar das in seinen Augen wenig schmackhafte Aufbaufutter mit rein schummeln. Es war für uns eine Freude zu sehen, wie sich der Zustand von Charly jeden Tag ein bisschen besserte.

Nun fehlte zu seinem Glück nur noch ein Zuhause, wo er seinen Lebensabend verbringen kann. Da machten wir uns keine allzu großen Hoffnungen, erfahrungsgemäß haben solche Kandidaten ja die schlechtesten Chancen auf Vermittlung. Doch das Schicksal meinte es zunächst gut mit unserem kleinen Kämpfer. Nach zwei Wochen kam ein junges Paar zu uns, auf der Suche nach einer „Handicapkatze“. Ruhig sollte sie sein und eine Wohnungskatze, als Kumpel für eine Ataxie-Katze. Wir stellten ihnen Charly vor, der die Beiden im Handumdrehen um die Pfote wickelte. Bald durfte er ausziehen. Wie freuten wir uns, dass sich Menschen gefunden hatten, die ihm noch eine, wenn vielleicht auch kurze Zeit der Fürsorge und Liebe schenken. Doch leider platzte der Traum schon nach zwei Tagen. Die erste Katze kam mit Charlys Einzug überhaupt nicht klar und rasch gaben die beiden Helfer entnervt auf.

Unsere Kollegin Nathalie hat dann nicht lange überlegt und ihrem Mann kurzer Hand davon überzeugt – Charlie muss bei uns einziehen. Er hat sich toll eingelebt und findet seinen Platz auf dem Sofa klasse.

Ein kleiner Hund in einem Albstädter Teilort irrt an Ostern entlang der Straße. Beim Versuch sie zu überqueren wird er zweimal fast überfahren. Zwei Mädchen beobachten die Szene, eilen hinzu und sichern das Hündchen. Sie nehmen es mit nach Hause und informieren unser Tierheim. Dort ist eine einzige Mitarbeiterin nach einem arbeitsreichen Tag um 18 Uhr (nach Feierabend) noch mit der Versorgung der Tiere sowie Büroarbeiten beschäftigt. So nimmt sie das Notfalltelefon ab und läßt sich über den Fall informieren. Die zwei Mädchen haben keine Möglichkeit, das Tier ins Tierheim zu bringen. Unsere Mitarbeiterin holt daraufhin nach Ab- und Rücksprache mit der Albstädter Polizei den Hund ins Tierheim. Dort wird er untergebracht und versorgt und am nächsten Tag holen ihn seine erleichterten Besitzer bereits wieder ab.

So ein Fall gehört zur täglichen Routine in unserem Tierheim. Dafür ist es u.a. da: eine zentrale Anlaufstation für Fundtiere und deren Halter. Kein Grund für Jubelarien auf Facebook und Selbstbeweihräucherung, einfach nur Tierschutzalltag!

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Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Baden-Württemberg