1980, 22. Dezember:
Übernahme des Tierheims durch Frau Graß (verstorben am 25.12.1992) und Frau Kirsch -ehrenamtlich. Gründliche wochenlange Reinigung und Renovierung der alten Gebäude und der Zwinger.

1981:
Laufende Renovierungsarbeiten das ganze Jahr über.

1982:
Beginn der Planungen für einen Tierheim-Neubau. Renovierungsarbeiten am alten Bau.

1983:
Dank vieler großherziger Spender war es möglich, 5 große Außenzwinger anzulegen. Für die Tiere endlich schöne, saubere und geräumige Aufenthaltsplätze im Freien.
Beginn der Bauarbeiten in der 2. Jahreshälfte für den Tierheim-Neubau. Rohbau wird noch vor Wintereinbruch unter Dach gebracht. Während der Wintermonate Arbeit im Innern des Rohbaues.

1984, August/September:
Der Neubau ist fertig und kann bezogen werden. Nach der feierlichen Einweihung des Neubaus wurde das bisherige alte Gebäude vollkommen umgestaltet und in ein Katzenhaus umgebaut; mit einigen Plätzen für alte und nicht mehr vermittelbare Hunde als Gnadenhaus.

1984, 1.Oktober:
Frau Kirsch übernimmt die Gesamtleitung des Tierheims und wird vom Tierschutzverein hierfür fest angestellt.

1985-1988:
Viele kleine Renovierungsarbeiten und Umbauten im Katzenhaus.
Außengehege im Katzenhaus werden erstellt und überdacht, im Katzenhaus wird eine Zentralheizung eingebaut und weitere Umbauarbeiten an diesem Gebäude. Das Dach am Katzenhaus muss durch ein neues Blechdach ersetzt werden.

1990:
Beschaffung eines Zeltvordaches für Veranstaltungen im Tierheim. Am Katzenhaus wird eine großzügige Zwingeranlage für unsere alten und kranken Hunde errichtet. Diese Anlage wird zu 1/3 überdacht. Planung und Ausführung Egon Kirsch.

1991:
Ein weiteres großes Freigehege am Katzenhaus wird erstellt und teilweise überdacht.

1992-1993:
Zaunanlagen am Grundstück und Eingangswege müssen neu gestaltet und befestigt werden. Planung und Ausführung Egon Kirsch.

1994-1995:
Zwei größere Grundstücke können günstig zugekauft werden, müssen aber mit neuen Metallzäunen umzäunt werden.
Zwei Fertiggaragen werden aufgestellt. Planung Egon Kirsch.
Vorplatz und Parkplatz (Hunde- und Verwaltungstrakt) wird neu gestaltet und befestigt.

1995
Vorplatz und Parkplatz am Gebäude Schalkental 7 (Hunde- und Verwaltungstrakt) wird neu gestaltet und befestigt.

1996
Planungen für den Quarantäne-Neubau beginnen. Planung Luitgard + Egon Kirsch. Aus ersten Handzeichnungen entstehen genehmigungsreife Pläne. Egon Kirsch führt noch dringende Zaunarbeiten durch.

1997
Ab dem 1.1. des Jahres arbeitet Frau Kirsch wieder rein ehrenamtlich als Heimleiterin.

1997-1998:
Baugenehmigung für den Quarantäne-Neubau wird Anfang 1997 erteilt. Die Bauarbeiten beginnen Anfang Juni. Viel gefordert bei der Bauausführung und der Finanzierung des Baues ist erneut Egon Kirsch, der zahllose Arbeitsstunden investiert.

1998, Juli:
Der Bau ist fertig und kann bezogen werden. Bei der Einweihung sind Landrat Willi Fischer sowie der Leiter des Veterinäramtes Zollernalbkreis, Dr. Hennerich, anwesend. Der Zufahrtsweg wird mit Makadam befestigt.
Völlige Neugestaltung des Vorplatzes vor dem Neubau ist notwendig und wird noch vor Wintereinbruch durchgeführt.

1999:
Wir bekommen ein Tierschutz-Fahrzeug gesponsort!
Aufgrund unserer harten Winter ist ein Carport dringend erforderlich. Dieser wird in Eigenleistung von Egon Kirsch zusammen mit Freunden erstellt. Morsche Zwinger vor dem Quarantänebau werden abgerissen und neue Zwinger in Metallbauweise erstellt.
Ebenso wird von Egon Kirsch ein neues Gartengerätehaus erstellt, das mit doppelten Wänden und Boden versehen wird, damit es auch bei kälterer Witterung für die Tiere als Unterschlupf dienen kann.

2001
Am 19.11. erhält das Ehepaar Kirsch aus der Hand des baden-württembergischen Ministers für Landwirtschaft und Forsten den Tierschutzpreis 2001 des Landes Baden-Württemberg für ihr 20 jähriges großes Engagement im Sinne und für den Tierschutz (siehe Seite Tierschutzpreis und andere Ehrungen).

2002
Sanierung des Geländes oberhalb des Katzentraktes. Fundamentierung und Erstellung einer neuen großen Holzhütte durch Egon Kirsch sowie Wolfgang Maier und weiteren Freunden. Sie dient als neuer Geräteschuppen und wird von den Tierheimmitarbeitern „Wolle-Hütte“ genannt.

2003
Ein starker Sturm reisst einen Teil der „Wolle-Hütte“ herunter. Bei Sturm und kaltem Eisregen repariert Egon Kirsch 5 Stunden lang das Dach. Dabei zog er sich einen Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich zu, welcher erst nach 3 schmerzhaften Jahren als solcher erkannt wurde. Für Egon Kirsch bedeutet diese Verletzung eine erhebliche Einschränkung seiner Arbeitsfähigkeit. Trotzdem wird im Jahre 2003 im Anschluss an die „Wolle-Hütte“ noch ein größeres Freigehege für Hasen und Meerschweinchen sowie für Tauben durch Egon Kirsch, Wolfgang Maier und Roland Hummel erstellt.

2004
Am 12. Januar wurde im SWR3 ein Bericht über das Tierheim gesendet, der große Beachtung und viele Rückmeldungenerzielte. Am 14. Januar führte eine Verlegung im Abwasserkanal zu einer verheerenden Überschwemmung des Kellertraktes mit übelriechendem Abwasser. Bis alle Schäden behoben waren, dauerte es Wochen. In Folge wurde der Boden des großen Raumes im Untergeschoss des Verwaltungstraktes mit Fliessen belegt.

Am 24. Januar wurde durch Wolfgang Maier und weitere Helfer vor dem Hauptgebäude eine weitere dringend notwendige Gerätehütte, die „Eki-Hütte“, aufgebaut

2005
Im Februar wurden unter schwierigsten Arbeitsbedingungen durch Egon Kirsch und Wolfgang Maier im Gang des Katzentraktes alte, abgefaulte Balken teilweise ersetzt oder restauriert werden.

2006
Ein Winter mit viel Schnee und ohne Ende. Schneefälle wie noch nie in den zurückliegenden 25 Jahren. Eine enorme Belastung für alle Aktiven, Angestellten wie Helfern. Auf der Hauptversammlung im März gibt Frau Kirsch überraschend bekannt, dass Sie zum Jahresende als Tierheimleiterin ausscheidet. Aus gesundheitlichen Gründen kann Egon Kirsch ab Mai seine unermüdliche Arbeit als „Hausmeister“ nicht mehr ausüben. Einen Teil seiner Arbeiten übernimmt Georg Mesarosch aus Burladingen. Die Situation bezüglich eines Hausmeisters bleibt aber bis ins Jahr 2010 ungelöst.

2007
Frau Kirsch hängt ein Jahr an, erklärt aber auf der Hauptversammlung, das zum Ende dieses Jahres endgültig Schluss sei und Sie die Verantwortung in jüngere Hände abgeben möchte. Sie wolle aber noch (so) lange (es geht) im Tierheim bleiben und mithelfen. Nach langen und schweren Überlegungen entscheidet der Vorstand, die Nachfolge über die drei angestellten Mitarbeiterinnen im Tierheim zu regeln.

2008
Zum 1.1.2008 übernehmen Nadine Morent, Regine Ammann und Sandra Topler die Verantwortung im Tierheim. Unter ihrer Regie wird der vordere Teil des Tierheims sowie der Vorplatz am Eingang vollständig erneuert bzw. renoviert. In den Freiausläufen werden große Liegehütten für Hunde gebaut.

2009

Die „Wolle“-Hütte wird zur Unterbringung von Hasen und Meerschweinchen umgerüstet. Mit dem Erwerb eines großen Geländestreifens kann das Tierheimareal in sich geschlossen werden. Zukünftige Erweiterungsbauten sind nun ebenso möglich wie eine Abgrenzung der Gesamtanlage mittels eines Zaunes.

2010

Mit Wolfgang Hafke bekommt das Tierheim zum am 01.03. wieder einen echten Hausmeister und damit endlich eine wirkliche Nachfolge für Egon Kirsch. Und gleich gibt es die ersten Bewährungsproben. Der komplette Keller stand einmal wieder unter und im Wasser. Unter Mithilfe von Armin Klaiber aus Burladingen begleitete Wolfgang Hafke mit viel Eigenleistung die notwendige Sanierung der kompletten hangseitigen Drainage, den Einbau zusätzlicher Kontrollschächte sowie die komplette innere Renovierung des Kellertraktes. Zum Tag der offenen Tür konnten die umfangreichen Arbeiten (z.B. kompletter neuer Boden) rechtzeitig abgeschlossen werden. Am 01.05.2010 wurde Lena Calic aus Albstadt als vierte in Vollzeit beschäftigte Mitarbeiterin im Tierheim angestellt. Zum 31.08. scheidet völlig überraschen Sandra Topler aus dem Tierheimteam aus. Über 20 Jahre lang hatte sie teils ehrenamtlich, teils in Teilzeit und zuletzt in Vollzeit in unserem Tierheim gearbeitet und sich dabei durch zahlreiche Aktionen für den Verein bleibende Verdienste erworben. Am 01.12. beginnt Karin Stang als Nachfolgerin von Sandra Topler ihre Arbeit im Tierheimteam.

2011

Zum 01.05. hat der Vorstand auf die Erfahrungen der zurückliegenden 3 Jahre reagiert und im Tierheim eine personelle Umstrukturierung durchgeführt. Einvernehmlich mit dem Team wurde der seit 2008 als Teamleiterin fungierenden Nadine Morent die Verantwortung als Tierheimleiterin übertragen. Zu ihrer Stellvertreterin wurde Regine Ammann ernannt.Im Frühjahr wurde ein geeignetes Auswilderungsgehege für Fuchswelpen gebaut, nachdem die Notwendigkeit hierfür dringlich geworden war. Im Aussenbereich der Quarantänestation betrat der Verein mit dem Aufbringen eines Kunstharzindustriebodens ebenfalls Neuland. Die Sanierung war durch ständig auftretende Witterungsschäden auf dem bisherigen Fliesenboden notwendig geworden.

Im September wird unser Tierheim als „Qualitätstierheim des Deutschen Tierschutzbundes“ anerkannt und uns eine entsprechende Tierheimplakette verliehen. Formal ist diese Verleihung an die Abarbeitung einer Mängelliste gebunden, die es nun zeitnah zu beheben gilt. Durch die Verleihung wird aber deutlich, dass unser Tierheim nach den Richtlinien des Deutschen Tierschutzbundes, auf der Basis der Tierheimordnung mit Stand vom 01.10.2010 arbeitet.

2012

Im Frühjahr wird nach aufwändiger Vorarbeit und Vorplanung mit dem Neubau eines Katzenhauses begonnen. Zuvor konnte der Verein die für den Neubau erforderlichen Flächen erwerben. Im Hundetrakt werden im kompletten Außengehege die Bodenbeläge saniert sowie die Wände neu beschichtet und gestrichen. Teile der Trenngitter müssen erneuert werden.

2013

Das Katzenhaus wird fertiggestellt. Es wird am 13.09.2013 mit einem kleinen Festakt eingeweiht. Die Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Frau Seidel, die Tierschutzbeauftragte des Landes Baden-Württemberg, Frau Dr. Cornelie Jäger und der Landrat des Zollernalbkreises, Herr Günter Martin Pauli halten Grußworte und beglückwünschen den Verein zum gelungenen Werk. Weitere Ehrengäste sind unsere Ehrenmitglieder Luitgard und Egon Kirsch sowie Frau Helene Spangenberg, der Landtagsabgeordnete Hans Martin Haller aus Albstadt und die Leitung des Veterinäramtes Zollernalbkreis, Frau Dr. Wagner und Herr Dr. Hornauer. Der Vereinsvorsitzende, Dr. G. Wiebusch und unser Architekt, Herr Dietrich Roth, runden die Veranstaltung mit ihren Grußworten und Beiträgen ab.

Die geladenen Gäste zeigen sich beeindruckt vom neuen Katzenhaus, welches höchsten Ansprüchen des modernen Tierschutzes gerecht werde.

Am 14.09.2013 wird das neue Katzenhaus der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Viele neugierige Besucher sind größtenteils sehr angetan von der Gesamtkonzeption des außergewöhnlichen Tierschutzgebäudes. Die beiden Seelsorger, Herr Bock und Herr Engele, von der katholischen bzw. evangelischen Kirche, segneten das neue Gebäude und seine ersten Insassen, und führten in Form einer kleinen Andacht eine allgemeine Tiersegnung durch.

2014

Nachdem wir einige Wasserschildkröten als Fundtiere aufnehmen mussten, stellt sich rasch die Frage der tier- und artgerechten Unterbringung. Nach Besuch eines entsprechenden Seminars des Tierschutzlandesverbandes werden erste Verbesserungen bei der provisorischen Unterbringung getätigt. Im Laufe des Jahres werden mit viel Aufwand zwei Teiche im Außenbereich des Tierheims gebaut. Insgesamt ist die Unterbringung solcher Tierarten aber nur mit hohem Aufwand zu bewältigen und stellt ein großes Problem für uns dar.

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Nachher

Rückansicht

Außenansicht der Quarantänestation

Arztzimmer in der Quarantänestation

Katzenbereich in der Quarantänestation

Eingangsbereich der Quarantänestation und Winter im Schalkental

Mitgliedschaften

Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Baden-Württemberg