unsere geschichte

Liebe Tierschutzinteressierte und Tierliebhaber,

hier möchten wir Ihnen zeigen, wie das Tierheim Tailfingen entstanden ist und wie es heute ausgestattet ist. Freuen Sie sich auf eine kleine Zeitreise.

1954–1970er

Der Tierschutzverein Zollernalbkreis e.V. wurde im Jahre 1954 von einigen wenigen Tierfreunden, an ihrer Spitze der Balinger Veterinärbeamte Dr. Bräuninger, der Albstädter Tierarzt Holzwart und der Balinger Redakteur Beißwenger als Tierschutzverein Balingen u. Umgebung gegründet. Mit der Kreisreform zu Beginn der 70er Jahre wurde der Verein unter seinem damaligen Vorsitzenden Dr. Röder aus Tailfingen in Tierschutzverein Zollernalbkreis e.V. umbenannt. Gleichzeitig wurde der Vereinssitz nach Albstadt verlegt.

Mit dem Erwerb eines kleinen, privat betriebenen Tierheims im Tailfinger Schalkental, begann 1974 die Geschichte des Tierheimes im Schalkental, wenn auch noch in sehr bescheidenem Umfang.

1980–1982

1980
Am 22. Dezember ehrenamtliche Übernahme des Tierheims durch Magdalena Grass (verstorben am 25.12.1992) und Luitgard Kirsch. Gründliche wochenlange Reinigung und Renovierung der alten Gebäude und der Zwinger.

1981
Laufende Renovierungsarbeiten das ganze Jahr über.

Nachdem der bisherige Vorsitzende, Dr. G. Röder aus Tailfingen, den Wunsch geäußert hatte, sein Amt niederzulegen, wählte die Hauptversammlung im März den Burladinger Tierarzt, Dr. G. Wiebusch, zu seinem Nachfolger. Stellvertreter wird der Albstädter Stadtrat E. Ortwein aus Onstmettingen. Zusammen mit dem bisherigen Stellvertreter, H. Ammann, beginnen erste Überlegungen und Schritte für den Neubau eines Tierheims.

1982
Beginn der konkreten Planungen für einen Tierheim-Neubau (Hundehaus mit Verwaltung).

Renovierungsarbeiten am alten Bau.

1983–1989

1983
Dank vieler großherziger Spender war es möglich, 5 große Außenzwinger anzulegen. Dadurch haben die Tiere endlich schöne, saubere und geräumige Aufenthaltsplätze im Freien.
Nach tatkräftiger Mithilfe des Albstädter Burgermeisters Dr. Steinhard und konstruktiven Verhandlungen mit dem Landratsamt wird die Zusicherung von finanzieller Beteiligung des Kreises und der meisten Kreiskommunen, für den Neubau eines neuen Tierheimes (Hundehaus und Verwaltungstrakt) erziehlt. In der 2. Jahreshälfte beginnen die Bauarbeiten.  Der Rohbau wird noch vor Wintereinbruch unter Dach gebracht. Während der Wintermonate Arbeit im Inneren des Rohbaues. Die Baukosten in Höhe von 400.000 DM werden zu 45 % vom Landkreis und den meisten Kreiskommunen übernommen.

1984
Der Neubau ist fertig und kann im September nach der feierlichen Einweihung bezogen werden.

Das alte Gebäude wird vollkommen umgestaltet und in ein kleines Katzenhaus umgebaut; die alten Innenzwinger bleiben zusammen mit den neuen Außenzwingern aus dem Jahr 1983 als Gnadenhaus für nicht mehr vermittelbare Hunde.

Mit den am Neubau beteiligten Kreiskommunen werden Verträge über die Aufnahme von Fundtieren abgeschlossen.

1984
Frau Kirsch übernimmt ab 1. Oktober die Gesamtleitung des Tierheims und wird vom Tierschutzverein hierfür fest angestellt.

1985-1989
Viele kleine Renovierungsarbeiten und Umbauten im Katzen- und Gnadenhaus.
Am Katzenhaus werden Außengehege erstellt und überdacht, im Katzenhaus wird eine Zentralheizung eingebaut; weitere Umbauarbeiten an diesem Gebäude. Das Dach am Katzenhaus muss durch ein neues Blechdach ersetzt werden.

In dieser Zeit fällt auch auf Betreiben von Dr. G. Wiebusch und seinem damaligen Stellvertreter Martin Kotyrba im Jahr 1987 die Gründung unserer Mitgliederzeitung "Das Tierheim".

1990–1995

1990
Beschaffung eines Zeltvordaches für Veranstaltungen im Tierheim.

Beim Altbau wird eine großzügige Zwingeranlage für unsere alten und kranken Hunde errichtet. Diese Anlage wird zu 1/3 überdacht. Planung und Ausführung Egon Kirsch.

1991
Ein weiteres großes Freigehege am Katzenhaus wird erstellt und teilweise überdacht.

1992-1993
Die Zaunanlagen am Grundstück und Eingangsweg müssen neu gestaltet und befestigt werden. Planung und Ausführung Egon Kirsch.

1994-1995
Zwei größere Grundstücke können günstig zugekauft werden, müssen aber mit neuen Metallzäunen umzäunt werden.
Zwei Fertiggaragen werden aufgestellt. Planung Egon Kirsch.

1995
Der Vorplatz und der Parkplatz am Gebäude Schalkental 7 (Hunde- und Verwaltungstrakt) wird neu gestaltet und befestigt.

1996–1999

1996
Die Planungen für den Quarantäne-Neubau beginnen. Planung Luitgard + Egon Kirsch. Aus ersten Handzeichnungen entstehen genehmigungsreife Pläne. Egon Kirsch führt noch dringende Zaunarbeiten durch.

1997
Ab dem 1.1. des Jahres arbeitet Frau Kirsch wieder rein ehrenamtlich als Heimleiterin.

1997-1998
Die Baugenehmigung für den Quarantäne-Neubau wird Anfang 1997 erteilt. Die Bauarbeiten beginnen Anfang Juni. Viel gefordert bei der Bauausführung des Baues ist erneut Egon Kirsch, der zahllose Arbeitsstunden investiert. Vom Land Baden-Württemberg wird ein Zuschuss in Höhe von 15.000 DM beigesteuert.

1998
Der Quarantänebau ist fertig und kann im Juli bezogen werden. Bei der Einweihung sind Landrat Willi Fischer sowie der Leiter des Veterinäramtes Zollernalbbahn, Dr. Hennerich, anwesend.

Der Zufahrtsweg wird mit Makadam befestigt. Eine völlige Neugestaltung des Vorplatzes vor dem Neubau ist notwendig und wird noch vor Wintereinbruch durchgeführt.

1999
Wir bekommen ein Tierschutz-Fahrzeug gesponsert!
Aufgrund unserer harten Winter ist ein Carport dringend erforderlich. Dieser wird in Eigenleistung von Egon Kirsch zusammen mit Freunden erstellt.

Die alten Zwinger vor dem Quarantänebau werden abgerissen und neue Zwinger in Metallbauweise erstellt.
Ebenso wird von Egon Kirsch ein neues Gartengerätehaus erstellt, das mit doppelten Wänden und Boden versehen wird, damit es auch bei kälterer Witterung für die Tiere als Unterschlupf dienen kann.

2000 – 2004

2001
Auf Empfehlung der Vorstandschaft und auf Antrag der Stadt Albstadt erhält das Ehepaar Kirsch am 19.11 aus der Hand des baden-württembergischen Ministers für Landwirtschaft und Forsten den Tierschutzpreis 2001 des Landes Baden-Württemberg für ihr 20 jähriges großes Engagement für den Tierschutz.

2002
Sanierung des Geländes oberhalb des Katzentraktes. Fundamentierung und Erstellung einer neuen großen Holzhütte durch Egon Kirsch sowie Wolfgang Maier und weiteren Freunden. Sie dient als neuer Geräteschuppen und wird von den Tierheimmitarbeitern „Wolle-Hütte“ genannt.

2003
Ein starker Sturm reißt einen Teil der „Wolle-Hütte“ herunter. Bei Sturm und kaltem Eisregen repariert Egon Kirsch 5 Stunden lang das Dach.

Im Anschluss an die „Wolle-Hütte“ wird  ein größeres Freigehege für Hasen und Meerschweinchen sowie für Tauben durch Egon Kirsch, Wolfgang Maier und Roland Hummel erstellt.

2004
Am 12. Januar wurde im SWR3 ein Bericht über das Tierheim gesendet, der große Beachtung und viele Rückmeldungen erzielte.

Am 14. Januar führte eine Verstopfung im Abwasserkanal zu einer verheerenden Überschwemmung des Kellertraktes mit übelriechendem Abwasser. Bis alle Schäden behoben waren, dauerte es Wochen. In Folge wurde der Boden des großen Raumes im Untergeschoss des Verwaltungstraktes mit Fließen belegt.

Am 24. Januar wurde durch Wolfgang Maier und weitere Helfer vor dem Hauptgebäude eine dringend notwendige Gerätehütte, die „Ski-Hütte“, gebaut

2005 – 2007

2005
Im Februar wurden unter schwierigsten Arbeitsbedingungen durch Egon Kirsch und Wolfgang Maier im Gang des Katzentraktes alte, abgefaulte Balken teilweise ersetzt oder restauriert.

2006
Ein Winter mit viel Schnee und ohne Ende. Schneefälle wie noch nie in den zurückliegenden 25 Jahren. Eine enorme Belastung für alle Aktiven, Angestellten und Helfer/Innen.

Auf der Hauptversammlung im März gibt Frau Kirsch überraschend bekannt, dass Sie zum Jahresende als Tierheimleiterin ausscheidet. Aus gesundheitlichen Gründen kann auch Egon Kirsch ab Mai seine unermüdliche Arbeit als „Hausmeister“ nicht mehr ausüben. Einen Teil seiner Arbeiten übernimmt Georg Mesarosch aus Burladingen. Die Situation bezüglich eines Hausmeisters bleibt aber bis ins Jahr 2010 ungelöst.

2007
Frau Kirsch hängt ein Jahr an, erklärt aber auf der Hauptversammlung, das zum Ende dieses Jahres endgültig Schluss sei und Sie die Verantwortung in jüngere Hände abgeben möchte. Sie wolle aber noch (so) lange (es geht) im Tierheim bleiben und mithelfen.

Auf der Hauptversammlung wird Dr. G. Wiebusch vom Vorsitzenden des Tierschutzlandesverbandes, Herrn H. Lawo,  für sein 25 jähriges ehrenamtliches Wirken als Vereinsvorsitzender mit der goldenen Ehrennadel des Deutschen Tierschutzbundes ausgezeichnet.

2008–2010

2008
Ab dem 01.01.2008 arbeiten Regine Ammann, Nadine Morent und Sandra Topler zunächst als gleichberechtigtes Team ohne Leitungshierarchie im Tierheim.

Der vordere Teil des Tierheims sowie der Vorplatz am Eingang werden vollständig erneuert bzw. renoviert. In den Freiausläufen werden große Liegehütten für Hunde gebaut.

Erstmals nach vielen Jahren wird wieder eine Jugendgruppe gegründet und von Steffanie Dett geleitet.

2009
Die „Wolle“-Hütte wird zur Unterbringung von Hasen und Meerschweinchen umgerüstet. Mit dem Erwerb eines großen zentralen Geländestreifens kann das Tierheimareal in sich geschlossen werden. Eine planvolle weitere Entwicklung wird dadurch möglich.

Nach Ablauf der 25 jährigen Abschreibungsfrist kündigt der Vereinsvorstand die bestehenden Verträge mit den Kreisgemeinden zur Aufnahme von Fundtieren mit dem Ziel über neue Verhandlungen eine realistischere Kostenerstattung zu erhalten.

Nach einem durchaus erfolgreichen Jahr muss die Jugendgruppe wegen beruflichen Veränderungen der Leiterin wieder eingestellt werden, da eine Nachfolge nicht gefunden werden konnte.

2010
Mit Wolfgang Hafke bekommt das Tierheim zum am 01.03. wieder einen echten Hausmeister und damit endlich eine wirkliche Nachfolge für Egon Kirsch. Nach einer weiteren Überschwemmung des Kellers begleitet er mit viel Eigenleistung die notwendige Sanierung der kompletten hangseitigen Drainage, den Einbau zusätzlicher Kontrollschächte sowie die komplette innere Renovierung des Kellers.

Der Vereinsvorstand löst das Dreierteam im Tierheim wieder auf und betraut nach gewissenhafter Abwägung anhand eines Anforderungsprofils Nadine Morent mit der Stelle der Tierheimleiterin.

Nach sehr konstruktiven Verhandlungen mit dem Landratsamt erarbeiten Frau Dr. Wagner vom Veterinäramt und der Vereinsvorsitzende Dr. G. Wiebusch einen Pauschalvertrag über die Aufnahme von Fundtieren aus dem gesamten Kreisgebiet. Die jährliche Pauschalerstattung wird für fünf Jahre auf zunächst 40000 € festgelegt. Dabei hat der Verein im Kreistagesausschuss jährlich Rechenschaft über die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel und deren Angemessenheit abzulegen.

2011–2014

2011
Im Frühjahr wird ein geeignetes Auswilderungsgehege für Fuchswelpen gebaut, nachdem die Notwendigkeit hierfür akut geworden war. Im Außenbereich der Quarantänestation betrat der Verein mit dem Aufbringen eines Kunstherzindustriebodens ebenfalls Neuland. Die Sanierung war durch ständig auftretende Witterungsschäden auf dem bisherigen Fliesenboden notwendig geworden.

Im September wird nach entsprechender Kontrolle unser Tierheim als „Qualitätstierheim des Deutschen Tierschutzbundes“ anerkannt und uns eine entsprechende Tierheimplakette verliehen. Durch diese Verleihung wird verdeutlicht, das unser Tierheim nach den Richtlinien der Tierheimordnung das Deutschen Tierschutzbundes arbeitet. Anspruchsvolle Anforderungen an die Räumlichkeiten, die Tierbetreuung, das Personal sowie an die Betriebshygiene mussten erfüllt sein.

2012
Im Frühjahr wird nach aufwändiger Vorarbeit und Vorplanung mit dem Neubau eines Katzenhauses begonnen. Wolfgang Hafke und ein Helferteam bringen dabei umfangreiche Eigenleistung ein. Zuvor konnte der Verein die für den Neubau erforderlichen Flächen erwerben. Im Hundetrakt werden im kompletten Außengehege die Bodenbeläge saniert sowie die Wände neu beschichtet und gestrichen. Teile der Trenngitter müssen erneuert werden.

2013
Das Katzenhaus wird fertiggestellt. Es wird am 13.09 mit einem kleinen Festakt mit geladenen Gästen eingeweiht. Die Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Frau Seidel, die Tierschutzbeauftragte des Landes Baden-Württemberg, Frau Dr. Cornelie Jäger und der Landrat des Zollernalbkreises, Herr Günter Martin Pauli halten Grußworte und beglückwünschen den Verein zum gelungenen Werk.  Weitere Ehrengäste sind unsere Ehrenmitglieder Luitgard und Egon Kirsch sowie Frau Helene Spangenberg, der Landtagsabgeordnete Hans Martin Haller aus Albstadt und die Leitung des Veterinäramtes Zollernalbkreis, Frau Dr. Wagner und Herr Dr. Hornauer. Der Vereinsvorsitzende Dr. G. Wiebusch und unser Architekt, Herr Dietrich Roth, runden die Veranstaltung mit ihren Grußworten und Beiträgen ab. Die Baukosten belaufen sich incl. der Inneneinrichtung aus über 900.000 €, wovon der Verein über 85 % selber trägt. Erbschaften und Vermächtnisse in Höhe von insgesamt 550.000 € haben den Bau überhaupt erst ermöglicht. Am 14.09 wird das neue Katzenhaus der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Die beiden Seelsorger, Herr Bock und Herr Engele, von der katholischen bzw. evangelischen Kirche, segnen das neue Gebäude mit seinen ersten Bewohnern und führen in Form einer kleinen Andacht eine allgemeine Tiersegnung durch.

2014
Nachdem wir einige Wasserschildkröten als Fundtiere aufnehmen mussten, stellte sich rasch die Frage der tier- und artgerechten Unterbringung. Nach Besuch eines entsprechenden Seminars des Tierschutzlandesverbandes werden erste Verbesserungen bei der provisorischen Unterbringung getätigt. Im Laufe des Jahres werden zwei Teiche im Außenbereich des Tierheimes gebaut. Insgesamt ist die Unterbringung solcher Tierarten aber nur mit hohem Aufwand zu bewältigen und stellt ein großes Problem da.

2015 – 2017

2015
Nach Ablauf des Sponsorenvertrags mit einer gewerblichen Firma organisierte Wolfgang Hafke das neuerliche Sponsoring eines vereinseigenen Tierschutzfahrzeuges. Durch die Eigenvermarktung konnte trotz deutlich geringerer Preise und dennoch größeren Werbeflächen der Anschaffungspreis des Fahrzeuges vollständig durch ortsansässige Firmen gesponsert werden.

Im Sommer erfolgt die Gründung einer neuen Jugendgruppe unter Heinz Hölter, womit diese schmerzliche Lücke im Verein erneut geschlossen werden konnte.

Erstmal wurde in diesem Jahr ein Dauerflohmarkt im frei gewordenen Keller des Hundehauses eingerichtet und von Kerstin Bizer organisiert. Gleichzeitig ist seither an jedem zweiten Samstag von neun Monaten im Jahr im großen Aufenthaltsraum des Katzenhauses eine Cafeteria geöffnet.

Die Fundtierkostenpauschale steigt als Ergebnis vorläufiger Verhandlungen mit dem Landratsamt für das Jahr 2016 auf 60.000 €.

2016
Nachdem insbesondere über die gestiegenen Fundtierzahlen im Katzenhaus die Kosten deutlich angestiegen waren, kann der Vorstand mit dem Landratsamt nicht nur eine Verlängerung des Pauschalvertrages um weitere fünf Jahre aushandeln, sondern auch eine weitere Anpassung der pauschalen Erstattungssumme auf jährlich 75.000 €.

2017
Mutterschutzbestimmungen und Elternzeiten sowie in Folge Überlastung des verbliebenen Personals führen zu einer prekären Personalsituation im Tierheim, in welchem die "erfahrenste" Mitarbeiterin mit gerade einmal einem Dienstjahr, Cindy Koepnick, die Leitung übernehmen muss. Trotz großer Anstrengungen, hohem persönlichen Einsatz aller Beteiligten und trotz Neueinstellungen können nicht alle Defizite behoben werden, bleibt die Situation angespannt.

Zusammen mit Herrn Architekt Roth wird trotzdem ein Masterplan für die zukünftige Entwicklung des Tierheimes erarbeitet. Er dient fortan als wichtige Grundlage bei Gesprächen mit Ämtern, Behörden und Kommunalpolitikern.

2018 – 2019

2018
Bei zahlreichen Gesprächen mit Bürgermeistern des Landkreises sowie mit dem Landrat kann nicht nur die aktuelle Situation darlegen, sondern insbesondere die Bereitschaft der Kommunen und des Kreises zur weiteren Partnerschaft mit dem Tierschutzverein und seinem Tierheim gefestigt werden. Nach einer Präsentation auf der Bürgermeisterdienstversammlung im Sommer wird dies deutlich zum Ausdruck gebracht.

Die Personalsituation bleibt allerdings angespannt und der Tierheimbetrieb unterliegt weiter gewissen Leistungseinschränkungen. Zur Schließung  dieser Lücke wird eine Kooperation mit der Tierrettung Zollernalb von Th. Mandler eingegangen

Im Spätherbst kann der Verein die Zäune im Bereich der Hundefreiausläufe auf eine Länge von insgesamt ca. 80 Meter stabil erneuern. Wolfgang Hafke erbringt dabei umfangreiche Eigenleistungen. Von der Holzheizung im Katzenhaus werden Heizleitungen zu den beiden anderen Gebäuden verlegt, so dass ein späterer Anschluss möglich ist. Für beide Maßnahmen werden über den Landkreis Mittel aus einem Landesförderprogramm beantragt und gewährt.

2019
Mit dem Anschluss des Hundehauses an die Holzheizung im Katzenhaus können nunmehr bereits zwei der drei Betriebsräume komplett über erneuerbare Energie beheizt werden.

Wolfgang Hafke erweitert den Parkplatz auf Höhe des Katzenhauses um einen weiteren Stellplatz auf nunmehr sechs Plätze.

Nach längerem Bemühungen bekommt der Verein vom Deutschen Tierschutzbund (DTB) zu Zweidrittel ein weiteres Tierschutzfahrzeug gesponsert. Es wird im April von Frau Dr. Pasche von der Tierschutzakademie des DTB offiziell übergeben. Dadurch sind die Voraussetzungen für die zukünftig angestrebte Tierschutzarbeit im Kreis erheblich verbessert.

Nachdem Cindy Koepnick verzogen ist, übernimmt mit ebenfalls großen persönlichen Einsatz Andrea Endriß-Seitz die Tierheimleitung. Mit der Rückkehr der langjährigen erfahrenen Leiterin Nadine Wissmann (geb. Morent) im Oktober kam erstmals seit fast drei Jahren damit begonnen werden, wieder ein stabiles Tierheimteam aufzubauen.

Im Sommer übernimmt unser Tierheim nach Intervention des DTB eine Kooperation mit der Firma Fressnapf in Tübingen und betreut dort, nachdem sich der dortige Tierschutzverein kurzfristig ausgeklinkt hat, eine Adoptierstube.

Im November wird nach Absolvierung eines Seminars der Tierschutzakademie der Leiter der Tierrettung, Thomas Mandler, zum Tierschutzbeauftragten unseres Vereins benannt.

Im selben Monat wird nach weiteren zahlreichen Gesprächen und Verhandlungen vom Kreistag die Fundtierkostenpauschale auf nunmehr jährlich 100.000 € angepasst und der Vertrag mit uns wird über das Jahr 2020 hinaus vorzeitig um weitere fünf Jahre verlängert. Sowohl  Landrat Pauli als sämtliche Fraktionen des Kreistags sehen darin eine Anerkennung der verlässlichen Partnerschaft durch unseren Verein und der guten Arbeit in unserem Tierheim.  Darüber hinaus wird uns vom Kreistag für das Jahr 2020 ein Investitionskostenzuschuss in Höhe von 100.000 € gewährt, mit welchem wir vorbereitende Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung des Tierheims gemäß unseres Masterplans durchführen sollen.

   

 

2020

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